Protestkundgebung am Montag, den 15. September, 14 Uhr, vor dem Büro in der Stolberger Straße 34.
In der Nacht vom Samstag, den 13. September auf Sonntag den 14. September fand erneut ein Anschlag auf das Parteibüro der Linken/Wahlkreisbüro Paul Schäfer in der Stolberger Straße in Aachen statt. Unbekannte hatten mit einem Stein die Scheibe derart eingeworfen, dass ein etwa fusballgroßes Loch entstand. Anwohner hatten am Sonntag vormittag den Schaden bemerkt und den Kreisverband der Linken informiert.
Das Parteibüro wurde bereits in der Nacht vom ersten auf den zweiten Juli Ziel eines Anschlags: Damals wurde das Büro mit einem Hakenkreuz und weiteren rechten Symbolen beschmiert. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass hinter diesem Anschlag die Aachener Neo-Nazi-Szene steckt.
Seit Monaten häufen sich die Drohungen und Übergriffe gegen AntifaschistInnen und Linke. Alles deutet darauf hin, dass die Aachener Neo-Nazi-Szene dabei immer gewaltbereier vorgeht.
Dieses Agieren der Neo-Nazis ist seit Monaten bekannt und war auch schon Gegenstand einer Sondersitzung des Stadtrats. DIE LINKE fordert die Aachener Polizei auf, hier endlich aktiver zu werden. Der harte Kern, etwa der Kameradschaft Aachener Land ist bekannt, und treibt dennoch immer unverhohlener sein Unwesen. Nicht nur in Aachen, auch in anderen Städten in NRW, häufen sich derartige Anschläge. Kampagnenjournalismus marktbeherrschender Medien und die immer massiveren Ausfälle etablierter Politiker gegen DIE LINKE, so etwa der unsägliche Hitler-Lafontaine-Vergleich von Helmut Schmidt, bereiten dafür den Boden.
„DIE LINKE wird sich davon nicht beirren lassen und den Kampf für eine soziale, gerechte und friedliche Politik verstärken“ ergänzt MdB Paul Schäfer, der in Aachen sein Wahlkreisbüro hat.
DIE LINKE Aachen ruft für Montag, den 15. September, 14 Uhr zu einer Protestkundgebung vor dem Büro in der Stolberger Straße 34 auf.

